Am 14.05.2026 stand unsere alljährliche Zuchtschau an.
Der Wettergott hat uns auf eine harte Probe gestellt Sonnenschein, Wind, Regen und etwas Hagel - wir hatten an diesem Tag alles. Dennoch fanden 13 Dackel mit ihren Besitzer den Weg zu uns um an
der Zuchtschau teilzunehmen.
Neben dem laufen und präsentieren im Ring gab es wie immer leckeres vom Grill und ein Salatbuffet, für die eher süßen gab es Kaffee und eine leckere bunte Kuchen/Tortenauswahl.
Alles in allem war es wieder ein rund um gelungener Tag.
Schönster Langhaar: Yosse-Willi von der Försterei Waldeslust FCI
Besitzerin Renate Hug
Schönster Junghund
Schönster Rauhaar
Schönster Hund der Zuchtschau: Nico vom Geisberg
Besitzer Dietmar Ehrenberg
Am Ende noch ein herzliches Dankeschön an unsere Tierärztinnen Nadine Ziegler und Ute Faust-Reus für ihre Arbeit.
Ebenso ein herzlichen Dank an Herrn Richter Artur Lewantowitsch mit Richter Anwärterin Vanessa Malkmus für das faire richten der Dackel.
Aber ganz wichtig und nicht zu vergessen sind auch unsere Helfer die im Hintergrund organisiert und am Tag der Zuchtschau geholfen haben - Danke! Denn ohne gemeinsames Engagement wäre dies
alles nicht möglich.
Insgesamt 5 Dackel wurden zur Vielseitigkeitsprüfung der Gruppe DTK-Kinzigtal-Wächtersbach e.V. im Frühjahr 2026 bei der Prüfungsleiterin
Margrit Pfaff gemeldet. Ziel dieser Dackel war es, gemeinsam mit ihren Führern, sowohl deren Vielseitigkeit als auch deren jagdliche Brauchbarkeit unter Beweis zu stellen. Notwendig für die
Abnahme und insbesondere die offizielle Beurkundung dieser „Meisterprüfung der Dackel“ sind auch immer Unparteiische in Form eines Richterkomitees. Dankenswerterweise übernahmen diese
wichtige Rolle die Richter Wolfgang Weis, Hans-Otto Thorn und als Richterobmann Reinhold Meyer in einer sehr angenehmen, fairen und wohlwollenden Weise.
Nach der morgendlichen Begrüßung und Identitätskontrolle der Dackel und ihrer Führer ging es zügig ins Prüfungsgelände. Dieses wurde durch
den ebenfalls dackelbegeisterten Revierförster der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R. Felix von Eerde zur Verfügung gestellt – denn die Prüfung wurde im Grenzgebiet zwischen Bayern und Hessen auf der bayerischen Seite des Spessarts
ausgerichtet. Herr von Eerde begleitete uns darüber hinaus als Ortskundiger und auch als Flintenschütze bei den Gehorsamsfächern durch den Prüfungstag.
Üblicherweise und so auch an diesem Prüfungstag gliedert sich eine Vielseitigkeitsprüfung (ohne Spurlaut) in folgende Teilprüfungen in
nachfolgender Reihenfolge:
Um es vorwegzunehmen: Alle angetretenen Gespanne konnten ihre Fähigkeiten zeigen und erfüllten am Ende des Prüfungstages die geforderte
Gesamtleitung einer VpoSp. Dass alle Dackel gemeinsam mit ihren Führern als Gespann ihre Leistungen abrufen konnten ist somit ein sehr erfreuliches Gesamtergebnis! Dies ist bei einer solchen
Prüfung nie selbstverständlich. Denn erforderlich sind neben Können, guter Zusammenarbeit als Gespann und der richtigen Tagesform immer auch ein Quäntchen Glück.
Mindestens ebenso wichtig ist jedoch meines Erachtens auch immer die Stimmung während eines solchen Prüfungstages. Hierzu ist festzuhalten,
dass zu spüren war, dass es sich bei allen Teilnehmern um hunde- und jagdbegeisterte Menschen handelte, die sich zudem noch untereinander wohlgesonnen waren. Dass in einer solchen
Konstellation während den Pausen auch noch allerlei Leckereien und warme Getränke aus dem Kofferraum verteilt wurden, trug dann einer sehr angenehmen zwischenmenschlichen Atmosphäre noch
zusätzlich bei und ließ den nachmittäglichen Wintereinbruch mit Schneeregen fast vergessen.
Ergebnisse:
-
Frida von der Ebanotte 192 Punkte 1.Preis J
Führer: Anton Sebastian Schnabel
-
Doriz Hâjeckêhe mlyna (Nougat) 180 Punkte 1.Preis
Führerin: Anette Kitz
-
Bailey vom Hünstollen FCI 175 Punkte 2.Preis
Führer: Oliver Geupel
-
Knödel von der Heidjer Meute FCI 170 Punkte 2.Preis
Führerin: Stephanie Treitl
-
Brezel von den sieben Teichen 150 Punkte 3.Preis
Führerin. Alice Vöhlinger
Am 21. März 2026 fand die Spurlautprüfung der DTK Gruppe Kinzigtal-Wächtersbach im Revier „Wachenbuchen“ statt.
Nach vielen Übungseinheiten melde ich unsere Kurzhaarteckelhündin „Flinte von der Dederichswiese FCI“ bei der Prüfungsleiterin
Margrit Pfaff zur Spurlautprüfung an.
Der gesamte organisatorische Kontakt im Vorfeld verlief sehr sympathisch, strukturiert und ließ keine Fragestellungen
offen.
Unser Prüfungstag startete mit einer windigen und trockenen Wetterlage.
Nach erfolgreicher Überprüfung der Unterlagen und der Chipkontrolle aller Teilnehmer, folgte die Ansprache durch die
Prüfungsleitung und das Richterteam (Torsten Stein, Mirjam Pfaff, Markus Kleinberg).
Der Richterobmann, Torsten Stein, erläuterte die Vorgehensweise und klärte uns über die Details gemäß der aktuellen
Prüfungsordnung auf.
Seine Worte waren sehr einfühlsam, man merkte direkt, dass er selbst aktiver Hundeführer ist und die Anspannung der Teilnehmer
gut nachempfinden kann.
Die dadurch aufgelockerte Stimmung ging direkt zur Ziehung der Losnummern und anschließend zum Prüfungsgeschehen
über.
Unsere Hündin Flinte, ausgestattet mit ihrer Signalhalsung und dem Garmin-Tracker, wusste durch die Spurlautübungen im Vorfeld
sofort, um was es heute thematisch gehen soll.
Sie witterte direkt nach den ersten Metern durchs Feld den erstklassigen Hasenbesatz und ihr Arbeitswille zeigte sich bereits
deutlich vor unserem Einsatz, sodass ich Flinte mehrfach wieder in die Ruhe bringen musste.
Dann ging es endlich los, die Richter delegierten uns zu „unserem“ Hasen.
In der Ferne eräugte ich plötzlich einen größeren Sprung Rehwild und in mir entstand zunächst ein eher mulmiges
Gefühl.
Kann das gut gehen?
Denn Rehwild als Sichtreiz könnte in diesem jagdlich geprägten Moment unser absoluter Endgegner sein.
Ich setzte „Flinte“ direkt hinter der Sasse an, versuchte ruhig zu bleiben und an sie zu glauben.
Sie nahm die Spur schnell an und ihre Arbeit überzeugte die Richter in allen vier Fächern: Nase, Spurlaut, Spurwillen und
Spursicherheit.
Ihr Einsatz wurde vom Richterteam mit 100 Punkten und einem 1. Preis inkl. Tagessieg gewürdigt.
Im ersten Moment war ich sprachlos, aber bis jetzt bin ich überwältigt, stolz und dankbar zugleich.
Sprachlos, da ich mit solch einem überragenden Ergebnis nicht gerechnet hätte, letztlich stellen Prüfungssituationen eben auch
Momentaufnahmen dar und das notwendige Prüfungsglück sollte mitschwingen.
Überwältigt, denn unser Ziel lag lediglich darin „dabei zu sein und möglichst zu bestehen“.
Stolz, dass unsere einst quirlige Teckeldame diese beeindruckende Entwicklung vollziehen konnte, ihre Leistung während der
Prüfung abrufen konnte und wir als Team so wunderbar zusammengewachsen sind.
Ein herzliches Dankeschön an alle lieben Unterstützer, die uns im Vorfeld beim Üben und während der Spurlautprüfung zur Seite
standen.
Ein großes Dankeschön auch an die ausrichtende DTK Gruppe Kinzigtal-Wächtersbach, für die rundum gelungene Organisation, an den
Revierpächter für die Bereitstellung des Reviers und den hervorragenden Hasenbesatz und an das Richterteam für ihren wertvollen sowie fairen Richtereinsatz.
Besonders freuen wir uns, dass auch Flintes Verwandtschaft »Dorie-Frieda von der Dederichswiese FCI« erfolgreich mit ihrem
Führer Torben Meckel dabei war. Frieda hat souverän eine wirklich beeindruckende Leistung im ersten Preis gezeigt und führt nun auch das Leistungszeichen »Sp«.
Unsere nächsten Ziele sind bereits gesteckt und wir freuen uns auf die kommenden Trainingseinheiten und Prüfungsmomente auf dem
Weg zum „Jagdgebrauchsteckel“.
Glaubt an eure Hunde und gebt niemals auf – jede Trainingssession lohnt sich und schweißt euch als Teckel-Mensch-Teams enger
zusammen.
Wir durften einen spannenden, harmonischen und erfolgreichen Prüfungstag unter lieben Teckelmenschen verbringen und kommen
gerne wieder zu Veranstaltungen der DTK Gruppe Kinzigtal-Wächtersbach - Danke an alle.
Waidmannsheil und herzliche Grüße aus Mittelhessen,
Jana Wickenhöfer mit »Flinte von der Dederichswiese FCI«
Ergebnisse:
-
Flinte von der Dederichswiese FCI 100 Punkte 1.Preis
Führerin: Jana Wieckenhöfer
-
Dorie Frieda von der Dederichswiese FCI 97 Punkte 1.Preis
Führer: Torben-Helge Mechel
-
Nora vom Geisberg 82 Punkte 3.Preis
Führerin: Gerdi Bohlender
-
Ignaz von der Sümpfe 47 Punkte 3.Preis
Führer: Ewald Brasch